Tips

Erlesenes Angelesenes und selbst Erfahrenes:

(Glossar ganz unten)

 

 

Allgemein zum Faltbootsegeln

- Ein Zweierfaltboot ist für ein Kajak recht lang und breit, daher insgesamt erstaunlich wenig kipplig. Selbst wenn man alleine im Boot unterwegs ist, kann man mit etwas Geschick von ruhigem Wasser aus Ein- und Aussteigen (Baden).

- Ein Faltboot fährt, bedingt durch die Rumpfform als Verdränger, nicht als Gleiter d. h. es kann die theoretische Rumpfgeschwindigkeit nicht überschreiten. Ausnahme: Wellenunterstützung von hinten -> Surfen.

- Die Segelfläche sollte variabel reff- bzw. bergbar sein, um sich verschiedenen Windverhältnissen anpassen zu können.

- Ein mit 2 Mann Erwachsenen besetztes Segelkajak kann bei gleicher Krängung viel mehr Segel tragen als ein Boot ohne Vorschoter. Ausreichend Wind vorausgesetzt, ist es daher nicht langsamer.

- Der Mast bzw. der Segelschwerpunkt soll nicht zu hoch sein, um starkes Krängen bzw. eine Kenterung zu vermeiden. Die Länge des Gross- bzw. Besanbaumes sollte auch nicht übertrieben werden, da mit sehr breiten Segelschnitten der Segeldruckpunkt weit in's Lee auswandert und so mehr Hebelkräfte und Krängung entstehen.

- Beide Seitenschwerter gleichzeitig abzusenken bringt wenig: Das Luvschwert kommt bei Krängung teilweise aus dem Wasser und wird dadurch weniger wirksam. Ausserdem decken sich die beiden Schwerter in der seitlichen Projektion gegenseitig ab. Wer's sportlich will senkt auf Amwindkursen nur das Leeschwert ab, während einer Wende dann Beide. Nach der Wende wird wieder das Luvschwert aufgeholt (im Englischen: "Seitenschwert" = "Leeboard").

- Im Gegensatz zum Mittelschwert einer Jolle vergrössert sich die Eintauchtiefe eines Seitenschwertes (an der Leeseite) bei zunehmender Krängung. Da dadurch die Abdrift noch stärker verringert wird, kann dies eher zu einer Kenterung führen als bei Konstruktionen mit Mittelschwert, wo bei erhöhter Krängung die Abdrift zunimmt und sich ein Kräftegleichgewicht einstellen kann. Unter anderem aus diesem Grund bewirbt die Firma Careen ihr Mittelschwert für Faltboote (siehe "Links").

- Eine unverstagte Mastkonstruktion ist einer verstagten vorzuziehen. Der Baum des Grosssegels kann so in jede Richtung frei auswehen, wenn's brennt auch in Richtung Bug (sieht nicht gerade seemännisch aus, ist aber immer noch besser, als mit auflandigem Wind auf die Sliprampe zu brettern!). Mit auswehenden Segeln kann man abbremsen bzw. eine Kenterung verhindern.

- Segeln betreibt man meisst auf Grossgewässern. Durch die Segelausrüstung hat man zusätzlichen Ballast an Bord. Sicherheitsaspekte sind besonders wichtig: - Auftriebskörper kann man nie genug haben, Alurohre ausschäumen, etc. - Schwimmwesten - Nur bei Badewassertemperaturen fahren oder Neoprenanzug - Signalmittel (Fahne / Trillerpfeife) - evtl. Lenzpumpe -etc. Masten sollten für den Fall einer Kenterung schnell herausziehbar sein, eventuell gelingt es einem dann besser, das Boot wieder aufzurichten. Ausrüstungsgegenstände, Paddel, etc. sicher verstauen bzw. anbänseln!

- Die Segel müssen aus Sicherheitsgründen auch auf dem Wasser schnell und sicher zu bergen sein.

- Gross- und ggf. Besansegel sollten gelattet sein, schlagende Segel zerren am Material und gewaltig an den Nerven. Gelattete Segel flattern auch dann nicht, wenn man die Segel kurzfristig weit öffnen muss, um eine Boe durchzulassen. Durchgelattete Segel vermitteln das Gefühl, dass alles unter Kontrolle ist.

- Der Wind in Nähe der Wasseroberfläche ist langsamer als weiter oben. Das Faltboot ist eine relativ leichte Konstruktion mit niederen Masten, also RELATIV schnell gemessen an dem schwachen Wind in Nähe der Wasseroberfläche, der es antreibt. Das hat zu Folge, dass der scheinbare Wind im Faltboot mehr von vorne kommt als z. B. bei einer Yacht, die ein paar Meter voraus fährt. Die Segeleigenschaften des Faltkajaks ähneln daher in zwei Punkten denen von Katamaranen: 1) Es muss grundsätzlich enger geschotet werden als es z. B. auf einer Yacht otimal wäre 2) Der erreichbare Wendewinkel ist grundsätzlich grösser als auf einer Yacht.

- Gewichtstrimm: Von der Theorie her müssen schwere Ausrüstungsgegenstände und Personen am Wind mehr nach vorne, vor dem Wind und auf raumem Kurs mehr nach hinten um optimale Segeleigenschaften zu erreichen.

- Ein besegeltes Faltboot ist aus behördlicher Sicht kein Kajak mehr sondern ein Segelboot. Je nach Segelrevier eventuell Boot registrieren lassen (Internationaler Bootsschein, IBS) und eine Wassersporthaftpflichtversicherung abschliessen. Normalerweise wird für ein Segelkajak kein Segelschein benötigt: Ausnahme: Berlin / Brandenburg -> Schein-Pflicht bereits ab 3 qm Segelfläche, Sachsen 6 qm! Wer es ganz genau wissen will, sei auf Wikipedia verwiesen: Sportbootführerschein. Problematisch auch die Schweiz: Hier ist ein Faltboot (mit oder ohne Segel) ein "Strandfahrzeug" und darf sich nicht mehr als 150 m vom Ufer entfernen, aber das unterscheidet sich evtl. auch noch von Kanton zu Kanton.

 

Speziell zum Segeln mit Besanrigg

- Der Druckschwerpunkt der gesamten Segelfläche und der Flächenschwerpunkt des Unterwasserschiffes ("Lateralschwerpunkt") müssen aufeinander abgestimmt sein. Konkret bedeutet das, dass bei Aufbau eines zusätzlichen Besans auf einem Zweier-Kajak der Schwertbalken weiter nach hinten muss, er wird also nicht mehr hinter dem Mast sondern hinter der Lehne des Vordermannes montiert.

- Das Boot läuft generell sehr kursstabil, auch dann noch, wenn einzelne Segel weggenommen werden: 1) Nur Fock und Besan 2) Nur Gross- und Besansegel 3) Nur Grosssegel.

Für die Konstellation 4) nur Gross- und Focksegel sitzt bei meinem Boot der Schwertbalken zu weit hinten. Wenn man nicht kreuzen muss, kann bzw. sollte (bei viel Wind) man aber auch so fahren (Bei Wind von schräg hinten den Segelschwerpunkt weiter nach vorne bringen, d.h. "von hinten nach vorne" reffen/bergen).

- Das Boot wird stark über die Segelstellung mitgesteuert. Stehen diese jedoch korrekt und ist der Schwertbalken an der richtigen Stelle, reicht das relativ kleine Ruder ("Senknorm") meines Erachtens aus. Man sollte es aber etwas abfeilen, damit es steiler fällt und tiefer reicht. Bei Einsatz von vergrösserten Ruderblättern sollte man bedenken, dass durch deren Montage der Lateralschwerpunkt weiter nach hinten verschoben wird, was eventuell zu einem leegierigen Trimm führt. Eigene Experimente zu diesem Thema sind aber noch nicht abgeschlossen.

- Der Segeldruckpunkt meines Grossegels liegt bereits vor dem Lateralschwerpunkt, bei Fieren der Grossschot luvt das Boot an! Das Besansegel ist also kein Schönwetter-Zusatzsegel sondern in dieser Konfiguration unverzichtbar für den Trimm.

 

Abschätzung Segeleigenschaften RZ85 mit Besanrigg, Segelfläche gesamt knapp 6 qm

- Auf der (bisher) einzigen Messfahrt auf dem Lago Maggiore wurde über einen Zeitraum von 45 Minuten (3-4 Beaufort, Raumschotskurs, Geschwindigkeit ermittelt mittels Landkarte und Uhr) eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Knoten erreicht (ca. 7 km/h). Da zu Beginn der Fahrt Landabschirmung herrschte, muss die Geschwindigkeit zeitweilig um einiges höher gewesen sein, wahrscheinlich betrug sie in Spitzen annähernd die theoretische Rumpfgeschwindigkeit (ca. 5.5 kn).

- Bis Windstärke 3 kann man unter Vollzeug mit dem von mir gefahrenen Boot kaum Fehler machen, die zu einer Kenterung führen würden (sofern das Boot mit zwei Erwachsenen besetzt ist!). Bei Windstärke 4 muss man aufpassen und ab und und zu etwas Wind verpuffen lassen, wenn die Krängung zu stark wird. Bei höheren Windstärken sollte spätestens gerefft werden. Selbstverständlich muss man bei diesen Faustregeln auch noch die Wellenhöhe berücksichtigen.

- Kreuzen ist gut möglich. Der Wendewinkel der von mir gefahrenen Konstruktion liegt bei ca. 120° (Allein im Boot, geringe Windstärke (ca. 2 Beaufort), Kursbestimmung mit Kompass). Das ist hoffentlich noch nicht das letzte Wort zu diesem Thema, evtl. läuft das Boot z. B. mit mehr Gewichtstrimm nach vorne (Vorschoter!) auch etwas höher am Wind. Wichtig: Beim Kreuzen immer Vorstag gut durchsetzen!

 

 

Segeleigenschaften besegeltes Faltkajak vs. Jolle bzw. Yacht

Meine eigene Segelerfahrung (ausserhalb vom Faltkajak) beschränkt sich auf vier Urlaubstörns auf Yachten, darum kann ich zum Jollensegeln nur soviel sagen, wie ich mir angelesen habe, denken kann bzw. nur das, was ich im direkten Vergleich mit anderen Jollen von meinem Faltboot aus feststellen konnte:

- Ein segelndes Faltkajak ähnelt im Fahrverhalten aufgrund seiner Leichtigkeit und Kenterfähigkeit selbstverständlich mehr einer Jolle als einer Yacht, es gibt jedoch auch erhebliche Unterschiede

- Jollen sind kurz und wendig. Das Faltboot verhält sich trotz seines geringen Tiefganges in mancher Hinsicht eher wie eine langkielige Yacht

- Jollen können in Gleitfahrt geraten, das Faltboot fährt als Verdränger wie eine Yacht. Da die Länge eines Faltbootes (18 Fuss!) auch so machem Trailerboot alle Ehre machen würde, kann es nach der Formel für die theoretische Rumpfgeschwindigkeit recht hohe Geschwindigkeiten erreichen.

- Jollen und Yachten werden über eine Pinne bzw. eine Radsteuerung gelenkt, das Faltkajak meisst über eine Fusssteuerung

- In der Jolle kann ich mein Gewicht leichter nach vorne bzw. hinten im Boot verlagern, im Faltboot ist dies nur sehr eingeschränkt möglich

- Beim sportlichen Jollensegeln wird der Mast durch Ausreiten, zum Teil im Trapez, gegen den Wind aufgerichtet. Auf einem Faltboot sollte man das meines Erachtens besser bleiben lassen, abwohl man auch Ausreitsitze als Zubehör von manchen Herstellern beziehen kann. Die beste Möglichkeit, im Faltboot das eigene Gewicht in Richtung Luv zu bewegen besteht darin, bei aufrechtem Oberkörper das Steissbein möglichst nahe an der (Luv-)Bordwand zu plazieren. Dies ist aufgrund der tiefen Sitzposition (knapp unterhalb der Wasserlinie) erstaunlich effektiv. Beim Ausreiten im Faltkajak stelle ich es mir sehr problematisch vor, bei nachlassendem Wind die Sitzposition wieder vom Süllrand/Ausreitsitz in's Kajakinnere zu wechseln. Die hohe Position des Körperschwerpunkts ist mir persönlich sowieso suspekt. Ausreiten passt auch nicht zur gegebenen Fusssteuerung im Kajak, ausserdem wäre die Spritzdecke im Weg, etc. Rigg und Boot müssten diese grösseren Kräfte und Gegenkräfte auch erstmal verdauen, und das bei unverstagtem Mast .... -> Ich lass das Ausreiten jedenfalls bleiben

Bewegt man sich zwischen anderen kleinen und grösseren Segelbooten auf dem Wasser, so wird man feststellen, dass die meissten der Anderen letzlich schneller sind und mehr Höhe am Wind fahren können. Am schnellsten (und eine Kategorie für sich) sind die Katamarane. Auf was es mir ankommt: Die Leistungsunterschiede zwischen Faltboot und anderen Jollen sind jedoch nicht prinzipieller, sondern gradueller Natur. Gegen kleine Gleitboote mit ähnlicher Segelfläche kann man sogar durchaus aussichtsreich antreten. Beobachtungen auf dem Bodensee haben mir zudem gezeigt, dass das Faltboot bei stärkeren Winden auch nicht stärker krängt als andere Segelboote. Insbesondere die schönen, schlanken, nach alten Rissen gebauten und etwas übertakelt wirkenden Holzboote schoben sogar weit mehr Lage. Und als uns der Wind auf dem Lago Maggiore einmal ziemlich heftig vorkam, haben auch die Yachten schnell ihre Rollgenuas reingekurbelt (und uns mit ihren knatternden Segeln ganz nervös gemacht -> auf einmal dachten auch wir, die Welt geht gleich unter. Wir konnten dann aber sogar unter Vollzeug weiterfahren). Klingt vielleicht alles nicht so ganz glaubwürdig, aber es gibt hierfür mindestens zwei gute Gründe: 1.) Die niederen Segel des Faltbootes fangen effektiv viel weniger bzw. langsameren Wind ein als die hohen Riggs der "richtigen" Segelboote 2.) Das flexible, weniger starre Faltbootsgerüst und der nicht verstagte, dreigeteilte Mast gleichen so manche Spitzenbelastung von Wind und Wellen aus bzw. puffern sie ab.

 

Persönliches Fazit: Lange hab ich mir ein Segelboot gewünscht bis ich gemerkt habe: Ich hab ja schon eines! Faltbootsegeln ist "richtiges" Segeln. Die Resultate in den Segeleigenschaften übertrafen meine Erwartungen deutlich. Ein Faltkajak unter Segeln fühlt sich vermutlich "schiffiger" an als manche Jolle (was mir entgegenkommt, da ich vom Jollensegeln eh keine Ahnung habe). Durch das geringe Gewicht ist ein Faltboot unter Segeln relativ leicht beherrschbar und wer sein Boot als Kajak kennt, wird auch unter Segeln schnell damit zurechtkommen. Das RZ85 ist bestimmt keine schlechte Basis für Segelexperimente, da lang, breit und mit grosser Anfangsstabilität gesegnet. Der Argumentation von J&J auf den Faltbootbastelseiten für ein zusätzliches Besansegel schliesse ich mich vollumfänglich an. Die knapp 6 qm Gesamtsegelfläche kann das RZ85 (zumindest als Zweier gefahren) gut tragen. Auf Binnengewässern hatte ich bisher jedanfalls 10 x mehr Ärger wegen zu wenig Wind als wegen zu viel Wind -> "Better beeing over-riged than under-canvased". Reffen und bergen sollte jedoch auch auf dem Wasser schnell erfolgen können.

Last but not least: Bei Flaute fährt KEIN Segelboot, ob gross oder klein und ein Segelkajak kann man immerhin auch paddeln!

 

Glossar

 

 

Am Wind: Kurs des Bootes, der sich maximal an die unmögliche Fahrtrichtung gegen den Wind annähert. Als gute Am-Wind-Segeleigenschaften gelten ca. 45° zum wahren Wind

Anluven: Fahrtrichtungsänderung zum Wind hin (Gegenteil: Abfallen)

Beaufort: Einheit für Windstärken

Fall / Fallen: Leinen, mit denen die Segel am Mast hochgezogen werden

Fock: Vorsegel

Guntherrigg: Spezielles Rigg, bei dem die obere Spitze des Segels ("Kopf") durch einen Topmast gehalten wird. Ein Spitzgaffelrigg ist meines Erachtens eigentlich ein Gunther-Rigg, da die steil stehende Gaffel eigentlich eine Mastverlängerung darstellt

Knoten bzw. Seemeile: 1 Knoten = 1 Seemeile/Stunde = 1.852 km/h

Krängung: Schräglage des Bootes

Kreuzen: Zickzackfahren mit häufigem Wenden um ein Ziel zu erreichen, das in Windrichtung liegt.

Lateralplan / Lateralschwerpunkt: Lateralplan = Ansicht / Projektion des Unterwasserschiffes von der Seite. Lateralschwerpunkt: Gedachter Punkt, an dem die Summe aller die Abdrift vermindernden Kräfte angreifen

Lee: Die dem Wind abgewandte Seite, Windschatten (Gegenteil: Luv)

Leegierig: Das Boot verhält sich leegierig, wenn es bei neutraler Ruderlage die Tendenz hat, den Bug vom Wind wegzudrehen

Liek / Lieken: "Kanten" des Segels - z.B. Vorliek, Achterliek (windzugewandte bzw. -abgewandte "Kante" des Segels)

Raumschotskurs: Kurs mit Wind von schräg hinten, man "gibt den Schoten Raum" (öffnet die Segel mehr)

Reffen / Bergen: Reffen verringert die Fläche eines Segels, wird es hingegen ganz weggenommen, spricht man von bergen

Rigg: Gesamte Segeleinrichtung inclusive Mast, Gaffel, Blöcke, Segeltuch, laufendes Gut (Schoten, Fallen) und stehendes Gut (Wanten), etc.

Scheinbarer Wind: Resultierende aus Wahrem Wind und Fahrtwind (Diagonale im "Kräfteparallelogramm")

Schot: Die Leine mit der der Anstellwinkel des Segels zum Wind eingestellt wird

Segelschwerpunkt: Gedachter Punkt, an dem die Summe aller Windkräfte auf das/die Segel angreifen.

Theoretische Rumpfgeschwindigkeit: Ausschliesslich von der Wasserlinienlänge des Rumpfes abhängende, maximal erreichbare Geschwindigkeit in Verdrängerfahrt (egal ob unter Paddel, Segel oder Motor). Sie wird ermittelt durch die Formel: Geschwindigkeit (in Knoten) = Wurzel aus Wasserlinienlänge (LWL in Meter) mal 2.43 => "Länge läuft"

Unterwasserschiff: Der Teil des Bootsrumpfes, der unterhalb der Wasserlinie liegt

Vorstag: Leine vom Bug zur Mastspitze, an dem die Fock befestigt ist. Bei meinem Boot und auch bei anderen kleinen Besegelungen ist das Vorstag oft in das Vorliek des Vorsegels eingenäht

Wasserlinienlänge: Geradliniger Abstand zwischen Bug und Heck des Unterwasserschiffes, also ohne die Überhänge an Bug und Heck

Wendewinkel: Überstrichener Winkel beim Wenden. Ein WW von 120° bedeutet, dass ich maximal 60° am (wahren) Wind fahren kann

 Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen aber ohne Gewähr!